GREENKEEPER BLOG

WIR SORGEN FÜR DEN PERFEKTEN PFLEGEZUSTAND

Ehre wem Ehre gebührt!

 

Von nun an wollen wir euch zusammen mit unserem Head Greenkeeper Tim Mason einmal wöchentlich darüber informieren, welche Arbeiten, Verbesserungen und Herausforderungen auf unserem geliebten Golfkurs geschahen bzw. anstehen.

 

Die Arbeit unseres Greenkeeping Teams geschieht großteils bewusst verborgen, denn Tim und seine Männer starten ihren Tag im Vergleich zu vielen anderen Golfclubs besonders früh um euch einen ungestörten Spielbetrieb zu ermöglichen. Ziel dieses Blogs ist es der harten und hervorragenden Arbeit unserer Greenkeeper die gebührende Aufmerksamkeit und euch hoffentlich auch den oder anderen interessanten Einblick in diese Kunst zu geben.

Greenkeeper Blog #1

Heute wollen wir euch unsere neueste Anschaffung präsentieren, die Anfang dieser Woche im Diamond Country Club angekommen ist:

Unser neuer Toro Grandmaster 4700D. Die Maschine hat eine Schnittbreite von 3,8 Meter und einen 48kW Motor mit einer Top Mähgeschwindigkeit von 11 km/h. Mit der Maschine können wir 4,5 ha pro Stunde mähen. Die Hauptaufgabe der Maschine wird es sein das Rough auf unseren Plätzen auf 64mm zu schneiden. Sie wird ca. 38h pro Woche im Einsatz sein, wobei wir ca. 350 Liter Diesel pro Woche verbrauchen. Mit dieser Anschaffung ersetzen wir ein Modell aus dem Jahr 2008, das schon über über 6000 Arbeitsstunden hatte. Der Kauf ist Teil der schrittweisen Erneuerung unseres Fuhrparks, die notwendig ist um euch weiterhin die gewohnt hervorragende Qualität auf unseren Plätzen bieten zu können!

Unser Platz befindet sich auch diese Woche trotz anhaltenden Regenfällen in sehr gutem Zustand. Im Gegensatz zu letzter Woche als einige Noteinsätze notwendig waren (gebrochene Schrauben im Bewässerungssystem haben Schäden an 2 Fairways verursacht), verlief diese Woche ohne Zwischenfälle. Heute hat Tim auf unseren Greens 9,11 Stimpmeter gemessen. Bis zu den Clubmeisterschaften werden sie noch doppelt gemäht und gewalzt um euch dann mit vermutlich knapp über 11 Stimpmetern wieder eine richtige Herausforderung auf den Greens zu geben! Spezielle Wünsche für die Fahnenpositionen am Sonntag bitte direkt bei Tim abgeben :-).

Greenkeeper Blog #2

Nachdem wir am Wochenende herausragend schnelle Greens bei den Clubmeisterschaften hatten, war es diese Woche an der Zeit unsere Greens am Park Course zu pflegen. Gestern und heute wurden am Park Course die Greens aerifiziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Notwendigkeit, das Prozedere und die Vorteile dieser Arbeit erklärt euch Tim persönlich:

"This maintenance process is very important to the health of the green, the first process is a hollowcore which we take out 9mm diameter and 10 cm deep cores, roughly 360 pro m2. This serves to help relive compaction and remove organic matter which has built up over the season, we follow this with a graden machine which removes organic matter in the top 3-4cm of the green and replaces it with dried quartzsand. Together this two processes can reduce organic matter by up to 10% which means the moister is able to move through the surface more easily and allows oxygen to the roots of the plant which helps the plant grow deeper and stronger. It total this process will take 2 days with 5 people with roughly 2 tonnes of sand pro green."

Bei den Spielern vielleicht im ersten Moment unbeliebt, sind die Arbeiten wichtig um die hohe Qualität auf unseren Plätzen halten zu können und wie man sieht mit sehr viel Aufwand verbunden. Dieser wird allerdings belohnt und schon bald werdet ihr euch wieder über den gewohnt guten Roll auf unseren Greens freuen können.

Greenkeeper Blog #3

Wie viele von euch wissen werden Greens um die gewünschte Geschwindigkeit und Qualität zu erreichen nicht nur geschnitten, sondern auch gewalzt.

 

Unser Head-Greenkeeper Tim Mason dazu:

"This is our green roller. It is a vital part of our morning set up. The roller weights 300kg and is used to help smooth out the greens and making them more true. It also helps to increase the speed. This process is done 3 to 5 times a week depending on the weather conditions."

Die Rollgeschwindigkeit der Greens wird - wie viele von euch wissen - in Stimpmeter angeben. Doch was verbirgt sich hinter dem mysteriösen Stimpmeter?

Erfunden hat den Stimpmeter Edward Stimpson, ein amerikanischer Golfer im Jahr 1935. Ab 1978 wurde das Gerät zur Messung der Putt- bzw. Rollgeschwindigkeit von der United States Golf Association (USGA) eingesetzt. Mit einem sogenannten "Stimpmeter" wird die Schnelligkeit eines Grüns gemessen. Dafür werden eine Alu-Schiene in V-Form mit einem Winkel von 145°, 3 Golfbälle und ein Grün benötigt. In der Alu-Schiene (Länge = 91,44 cm, Breite = 4,45 cm) befindet sich eine Einkerbung. In diese Markierung kann ein Ball gelegt werden. Um die Schnelligkeit (Stimp) des Grüns zu bestimmen, wird eine möglichst gerade Ebene des Grüns gewählt. Das Stimpmeter wird mit einem Ball in der Einkerbung auf den Boden gelegt. Beim Anheben des einen Endes der Alu-Schiene rollt der Ball von der Markierung 76,2 cm an der Schiene bis zum Grün herab. Dies geschieht bei ca. 20° Anhebungswinkel der Schiene. Der Ball rollt entsprechend der Beschaffenheit des Grüns eine messbare Länge von der Schiene bis zum Haltepunkt des Balles, beispielsweise 6 Feet 3 Inches = 191 cm. Diese Prozedur wird zweimal wiederholt. Danach wird der Durchschnitt aller drei Längen gemessen. Der Stimpmeter ist eine sehr simple Art die Geschwindigkeit von Greens zu messen. Die Infos zum Stimpmeter erhält ihr auch immer aktuell auf unserer Infotafel beim Eingang der Golfrezeption. Unsere Greenkeeper analysieren unsere Greens allerdings auch mit einem komplexeren Green-Tester. Den stellen wir euch demnächst in einem Greenkeeper Blog vor.

Bis dahin wünschen wir euch ein schönes Spiel, viele gelochte und möglichst keine Drei-Putts.

Greenkeeper Blog #4

„This week is exciting“ - Tim Mason

 

 

 

Neben den gewohnten - und natürlich immer aufwändigen - Routinearbeiten ist wieder viel auf unserem schönen Platz geschehen. Besonderes Augenmerk lag diese Woche auf den Abschlägen. Die genaue Beschreibung was geschah und vor allem die technische Erläuterung, warum die Arbeiten nötig sind, bekommt ihr wie jedes Mal direkt von unserem Headgreenkeeper Tim:

„This week we have been verticutting the tees at a depth of - 2cm, this will help reduce the thatch build up during the season making the grass healthy and allowing water to pass through the surface to the roots. It will also stimulate the grass into new growth. Then sand mixture with 80% quarts sand and 20% organic material is spread over the tee allowing for faster recovery as well as to dilute the thatch allowing more oxygen and nutrients to get to the roots. This process is done in the spring and autumn“.

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