Die Windmappe:

Habt Ihr auch solche Tage wo Ihr eine Runde Golf spielt und das Gefühl habt als ob jeder Schlag gegen den Wind währe. Unser letzter Blog gab gute Tipps bei Gegenwind jedoch wollen wir uns nun mit Rückenwind, Seitenwind und der Windmappe beschäftigen. 

Pro Tipp: Während der Runde weht der Wind meist nur aus einer Richtung. Der Profi-Golfer notiert sich auf dem ersten Tee die Windrichtung mit einem Pfeil im Yardage-Buch bzw. auf der Score-Card wo der ganze Golfplatz abgebildet ist (siehe Bild). Dadurch hat er nun auf jeder Bahn eine art Windmappe die ihm genau sagt wie der Wind weht.

Es ist wichtig zu wissen wann und wie der Wind weht auch wenn man ihn am Boden nicht spürt. Wälder, Büsche, Hohe Bäume und Hügel blockieren meist das spüren des Windes. Deshalb notiert sich der Profi die Windrichtung am ersten Tee jedoch geben auch kleine Details Windrichtung preis. Oft genüget nicht die meist praktizierte Routine vom ,,Grass pflücken und in die Luft werfen,, sondern es ist das Auge zum Detail gefragt. Beobachtet was die hohen Bäume machen: Stehen ihre Kronen und Blätter still, oder werden diese durch Windströme in Bewegungen gebracht? Selbst die Fahne gibt wichtige Hinweise.


Was zu tun bei Gegenwind

Manche Tage können einen wirklich vom Platz wehen. Wind kann unberechenbar sein, dann ist know-how besonders gefragt, um gut durch die Runde zu kommen. In den kommenden Tagen wollen wir ein paar Profi-Geheimnisse verraten die euch bei eurem nächsten windigen Tag eine gute Runde garantieren.

Gegenwind:  

“Erstens ist es enorm wichtig nie gegen den Wind zu kämpfen. Man muss lernen windige Tage zu akzeptieren und die richtigen Schläger und Schläge zu wählen.”  -Paul Lawrie. 


Belly-Putter, warum nicht?!

“Drive for show, putt for dough” (zu Deutsch: Abschlag für die Show, Putten fürs Geld) Besseres Putten steht im Rampenlicht einer niedrigeren Golfrunde.

Ein gutes Putten ist noch niemanden von uns in die Wiege gelegt worden, sondern erforderte Training und nochmals Training. Die besten Golf-Profis der Welt verbringen ihre meiste Trainingszeit am Putting-Grün. Bei Amateuren sieht man oft nur ein paar Putts am Übungsgrün vor der Golfrunde und nach einer schlechten Runde, gesenkte Köpfe die schwaches Putten als Ursache beschuldigen. Trotzdem wird bei uns “Freizeit Golfern” meist dem Putten zu wenig Zeit am Übungsgrün gewidmet. Wir wissen genau das ein paar Putts weniger unser Handicap um einiges verbessert. Dennoch, es gibt Hoffnung! Innovationen und Technologien werden wahrscheinlich nie vollkommen das Training eliminieren, jedoch erleichtern sie unser tägliches Leben, so auch im Golf. Der Belly-Putter ist geboren.


Die richtige Schlägerwahl führt zum Erfolg

Auf der European Tour weiß der Caddie sofort bescheid wie weit es noch zur Fahne ist, als Amateur-Golfer raten wir meistens. Viele Amateure benutzen dennoch Laser-Entfernungsmessgeräte und GPS, die ihnen die Entfernungen ansagen. Desto noch, ist die Schlägerwal meist das Verhängnis, man ist entweder zu weit, zu kurz, links oder auch rechts und man beschuldigt, teilweise mit Recht, den Schwung. Der Profi-Golfer schlägt jedoch den Ball meist genau auf die vorgesehene Länge.

Training bildet ein Fundament, eine sozusagen “konstruktive Möglichkeit” die dem Golfer erlaubt mehr oder weniger den Ball einheitlich zu treffen dennoch bleibt das Wissen, wie weit der Ball geflogen ist, meist ungewiss.


Der beste Freund von Spieler und Caddie

Der Lebensstil von Profigolfern und deren Caddies gleicht dessen von Nomaden. Mehrere Monate im Jahr von Zuhause getrennt. Alle Tour Pro’s und Caddies loben den gleichen Reisegefährten, den vertrauenswürdiger Kumpan, der alle Entfernungen und Gefahren kennt die auf einen lauern. Gefahren, manche sichtbar, manche nicht, es sind Höhenunterschiede, Doglegs, Bunker, Hügel, subtile Breaks auf den Greens die für Verwirrungen im Kopf eines Golfers sorgen können.

Arnold Palmer und caddie, Ernest "Creamy" Carolan.

Das Yardage-Buch als Wegweiser und Kumpan jedes Tour Pro’s. Obwohl die Sportart hunderte von Jahren zählt ist das Konzept einer “Bahn-Landkarte” relativ jung. Arnold Palmer, Johnny Miller, Jack Nicklaus, sein Caddie Angelo Argea sowie Caddie George Lukas waren in den Siebzigern die Pioniere der detaillierten Yardage-Bücher.

Es war der dritte Tag der US Open 1973, am ersten Abschlag Johnny Miller. Erst jetzt erkannte er dass sein Yardage-Buch in seinem Hotelzimmer liegengeblieben ist. Der Turnierführende fiel ohne dieser ausschlaggebenden Navigationshilfe sofort zum Opfer des Heimtückischen Layouts des Oakland Country Clubs und büste eine 76 ein. Am Finaltag konnte Miller jedoch mit einer 63 antworten und gewann so die US Open. Sein Lob galt dem Yardage-Buch, das ihn und seinen Caddy präzise um den Platz navigierte. 


Markus Brier behält die Tourkarte 2012

Nach dem Turnier in Hong Kong steht fest: Markus Brier erreicht als derzeit 116. der Rangliste die Tourkkarte für 2012 in der starken Kategorie 8. Damit sind bereits Drei Österreicher für das nächste Jahr auf der European Tour qualifiziert – Bei der Q-School könnten noch weitere dazu stossen.

Ohne Umweg über die Qualfiying-School hat sich Markus Brier mit insgesamt 258.513 Euro für seine 13. Saison in Serie auf der European Tour qualifiziert – dabei war er beim letzten Turnier im Race to Dubai gar nicht am Start. Neun Konkurrenten hatten in Hong Kong noch die Chance, Brier in der Rangliste zu überholen – was schließlich nur Keith Horne (RSA) gelungen ist. Nachdem voraussichtlich drei Spieler – sicher jedoch zwei – vor ihm aus dem Ranking fallen, hat er die kritischen 115 Qualifikationsränge erreicht.


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